"Das darfst du nicht, du schlimmes Mädchen!"

Was sind GLAUBENSSÄTZE, wie entstehen sie und wie kannst du sie verändern

 

12. März 2021

 

Was sind Glaubenssätze?

Auch du bist sicher schon oft über den Begriff "Glaubenssatz" gestoßen. Glaubenssätze - auch Überzeugungen, Einstellungen - sind unterbewusste Lebensregeln, an die du glaubst. Du erzählst dir damit unterbewusst immerfort was für dich möglich ist und was nicht.

 

Und das Blöde daran:

Wenn es Glaubenssätze sind, die dich einschränken, limitieren oder sogar klein machen, bist du irgendwann davon überzeugt, dass es so ist und du hinterfragst nicht mehr, ob es da noch andere Möglichkeiten gäbe. Das erkennst du ganz leicht, wenn du öfter folgende Sätze sagst:

"So ist es nun mal!" - Wer sagt das?

"Das kann ich nicht!" - Woher willst du das wissen?

"Das darf ich nicht!" - Wer bestimmt das?

 

Zu den typischen limitierenden Glaubenssätzen, die viele Menschen für wahr halten, gehören Sätze wie:

 

"Das Leben ist ein Kampf!"

"Ich kann das eh nicht!"

"Mich beachtet sowieso keiner!"

"Geld macht nicht glücklich!"

"Man muss hart arbeiten für sein Geld!"

"Ich verdiene kein Glück!"

usw.

 

Du hörst diese Sätze sehr häufig, weshalb du sie dir merkst. Sie wirken besonders intensiv, wenn du sie in deiner Kindheit hörst und mit der Zeit für wahr hältst. Als Kinder glauben wir uneingeschränkt das, was uns gesagt wird. So passiert es, dass Überzeugungen von anderen in dein Denken eindringen.

Diese Überzeugungen bestimmen dann dein Leben, wie du die Welt wahrnimmst, welche Bedeutung du den Dingen und Situationen gibst, ob du zufrieden mit dir bist oder eben nicht!

 

Eine weitere Möglichkeit, wie sich Glaubenssätze entwickeln, ist, wenn dein Gehirn sie infolge von Erfahrungen etabliert. In deinem Leben erlebst du allerei Situationen. Dein Gehirn erstellt dabei Regeln, wie es in Zukunft mit gleichen oder ähnlichen Ereignissen umgehen soll. Nur leider passieren dem Gehirn dabei auch Fehler, die dann zu überzogenen Regeln führen.

 

Beispiel:

Du gehst aus dem Haus, es ist kalt, und du frierst.

Eine konstruktive Regel ist: "Ich bin nicht warm genug angezogen. Beim nächsten Mal wärmer anziehen!"

Eine destruktive Regel ist: "Nie wieder außer gehen, wenn es draußen kalt ist!"

 

oder

 

Deine Mama holt dich zu spät vom Kindergarten ab. Du bist das einzige Kind, das noch da ist. Das könnte zu folgender Regel führen:

"Ich darf meine Mama nicht aus den Augen lassen, sonst kommst sie vielleicht nie mehr!" 

Jedes Mal, wenn dich heute als Erwachsener jemand vergisst (Geburtstag, Verabredungen usw.) könnte es sein, dass du dich so fühlst wie damals (du weißt nur nicht bewusst, dass diese Gefühl auf die damalige Situation zurückzuführen ist): 

Du fühlst dich alleingelassen und sogar bedroht.

 

Negative Glaubenssätze schränken dein Leben ein.

Diese Art der limitierenden Gedanken verändern auch deine Wahrnehmung von der Welt.

 

Maria sagt: "Ich hab nie Glück!" Selbst wenn sie es nicht beabsichtigt, sieht sie das Leben durch genau diese "Unglücksbrille". Alles, was gut läuft, übersieht Maria. Schuld daran ist ihre selektive Wahrnehmung. Maria´s Wahrnehmung ist getrübt, denn sie hat die falsche Brille auf. Sie sieht nicht mehr klar, sondern verzerrt, und scannt ihr Leben nach negativen Erlebnissen ab.

Überraschenderweise wird sie diese auch finden, denn an einem durchschnittlichen Tag läuft nun mal nicht immer alles gut. Für optimistische Menscen kein Problem. Die setzen sich in einen Kaugummi, verdrehen genervt die Augen - und weiter geht´s!

Gibt es Menschen, die mehr Glück haben, als andere? Nein - aber es gibt Menschen, die mehr Glück im Leben wahrnehmen, als andere. Deine innere Einstellung gestaltet dein Erleben.

 

Für Pechvögel wie Maria ist der Kaugummi-Vorfall der Beweis, den sie gebraucht hat, um sich schlecht zu fühlen. Das "Unglück" verfolgt sie nämlich geradezu. Sie erlebt es, wenn es nicht nur zur regnen anfängt, sondern auch beim Regenschirmaufspannen - da geht nämlich auch noch der Schirm kaputt. Nun fühlt sich Maria schlecht. Sie hat es ja immer gewusst: Sie ist ein Unglücksrabe. Diese Empfindung gießt Öl ins Feuer ihres Glaubenssatzes: "Ich hab nie Glück!"

 

Kannst du verstehen, was ich meine?

Wir glauben, was wir denken, sei eine unveränderliche Tatsache, die wir nicht steuern können. DAS STIMMT NICHT!

Wie du denkst, handelst, fühlst oder was du glaubst, ist modellierbar.

Wenn es dich also stört oder dein Leben einschränkt, dass du (vermeintlich) nicht in der Lage bist, dieses oder jenes zu tun, deine Steuererklärung selbst zu machen, mehr Geld am Konto zu haben oder eine gesunde Beziehung zu führen, darfst du JETZT anfangen, deine Glaubenssätze infrage zu stellen.

 

Jetzt bist du dran!

Ich habe dir ein Worksheet vorbereitet, das dir dabei helfen wird, deine negativen Glaubenssätze zu erforschen, denn oft sind wir uns unserer Glaubenssätze gar nicht bewusst!

Im nächsten Schritt kannst du dann deine limitierenden Überzeugungen in positive, kraftvolle Affirmationen transformieren. Mit etwas Training und Motivation wirst du schon nach kurzer Zeit feststellen, dass sich dein Leben freier und glücklicher anfühlt.

 

Ich wünsche dir ganz viel Freude damit!

 

Und HIER geht´s zum kostenlosen Download!

 

Fühl dich umarmt, herzlichst

Deine Eva Schneeweis

 

 

 

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